Sonntag, 21. September 2014

LLA, Rd.1: Ach/Burghausen - Yokozuna Uttendorf 3:3

Beide Teams aus Burghausen und Uttendorf konnten in der Startrunde nicht in stärkster Aufstellung antreten. Das tat jedoch der Kampfesfreude keinen Abbruch. Nach etwa zwei Stunden sah es nach einem deutlichen Sieg der Grenzstädter aus, doch mit zunehmender Dauer wurde die Aussicht für uns wieder freundlicher und schließlich endete die Begegnung friedlich 3:3.

Brett 1: Reiner Huch, 2273 - Günter Hahn, 2121   remis
Die beiden "Großmeister" einigten sich ziemlich bald auf ein Unentschieden.
Brett 2: Helmut Stöhr, 2019 - Thomas Feichtner, 2066   0:1
Thomas gewann nach schwächerem Beginn die Qualität und einen Bauern. Diesen Vorteil spielte er gekonnt nach Hause.
Brett 3: Konrad Festner, 1998 - Manfred Theußl, 1952   remis
Nach erbittertem Kampf hatten beide nur mehr drei verbundene Bauern, die sich gegenüber standen. Manfred besaß die Dame, Konrad dafür zwei Türme. Das Spiel war für keinen mehr zu gewinnen. Zu einem früheren Zeitpunkt, als noch fast alle Bauern auf dem Brett waren, hätte Konrad gute Gewinnaussichten gehabt.
Brett 4: Christian Neis, 1892 - Alois Grundner, 1928    remis
Nach der Eröffnung stand Lois optisch seltsam bis schlecht: Seine Dame nahm den Platz des Läufers in einer Fianchettostellung ein. Konrad griff wahrscheinlich zu ungestüm an, wobei Lois alle Finten parieren konnte und das Spiel ins Remis verflachte.
Brett 5: Benno Engelsberger, 1602 - Wolfgang Schweiger, 1863    1:0
Wolfgang griff seinen eloschwächeren Spielpartner mit der "Brechstange" an, ließ sich für den Angriff eigene Figuren nehmen, knackte jedoch dennoch nicht die gegnerische Königsstellung.
Brett 6: Josef Nyari, 1646 - Michael Thurner, 1713   remis
Auch diese Partie endete relativ bald mit einem Friedensschluss.

Die Bilder zeigen die einzigen Sieger des Wettkampfs: Benno Engelsberger und Thomas Feichtner:

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Gratulation nochmals unseren beiden Siegern - dem echten (unserem Präsi der in gedrückten Stellungen einfach nicht zu biegen ist) und dem heimlichen (Wolfgang - der eine Superpartie gespielt hat und dem die Partie und damit der sicher scheinende Punkt leider in der Zeitnotphase entglitt).

LG